Mit seiner Fotografie Blogbühne ruft Michael Omori Kirchner jedes Jahr zu einer Blogparade auf. Klar, dass ich da auch wieder dabei bin.

Vier eigene Arbeiten, zwei davon zeigen mich.

http://www.tripaphy.com/fotografie-blogbuehne-2017

In den vergangenen zwei Jahren habe ich schon an der Fotografie Blogbühne teilgenommen. Für mich ist das ein schöner Moment für einen Rückblick. Um zu sehen, was sich im letzten Jahr im Blog und in meinem Leben verändert hat… und was nicht.

Wenn du neu bist

Wenn du das erste Mal auf meinem Blog bist, möchte ich mich und meinen Blog kurz vorstellen:

Mein Name ist Niklas, ich bin Landschaftsfotograf aus dem beschaulichen Aachen. Seit etwas mehr als zwei Jahren führe ich diesen Blog. Inhaltlich dreht sich hier alles um die Themen Landschaftsfotografie und Reisefotografie.

Das bin ich. Gut eingepackt im isländischen Winter

Das bin ich. Gut eingepackt im isländischen Winter

Kommen wir zu den Fragen, die Michael dieses Jahr gestellt hat. Wie immer sehr interessante Fragen die ich selber spannend fand für mich zu beantworten.

Ich blogge, weil …

ich Spaß dran habe. Wer meinen Blog schon länger verfolgt wird festgestellt haben, dass es in letzter Zeit etwas weniger Artikel zu lesen gab. Das ist aktuell zeitlich bedingt und wird sich im Laufe dieses Jahres wieder ändern. Soviel kann ich versprechen.

Ich möchte auch meine Fotos zeigen, den Betrachtern zeigen, wie schön diese Welt ist. Daher wird es in nächster Zeit eine kleine Umstrukturierung geben. Aktuell findet ihr meine Fotos nur in den Artikeln der jeweiligen Regionen. Das wird sich wieder ändern, so dass ihr die Fotos viel schneller finden könnt.

Doch es gibt noch einen anderen Grund, warum ich blogge.

Jeder, der mit ganzem Herzen für etwas brennt, wird es kennen: Man möchte andere davon überzeugen und ihnen zeigen, wie toll diese Sache ist. Bei mir sind das die Landschafts- und Reisefotografie.

Indem ich mein Wissen weitergebe und meinen LesernInnen zu besseren Fotos und mehr Spaß an der Fotografie verhelfe, glaube ich mehr Menschen für die Fotografie zu begeistern.

Diese Art der Wissensvermittlung macht mir unglaublich Spaß: Wenn ich sehe, wie jemand Fortschritte macht. Wenn es „klick“ gemacht hat und die Person feststellt, dass manche Dinge total einfach sind, wenn man sie einmal verinnerlicht und verstanden hat.

Mein fotografisches Haupt-Thema ist …

Ups… da habe ich oben wohl schon vorgegriffen. Wie gesagt sind es die Landschafts- und Reisefotografie. Nach meiner Weltreise habe ich beispielsweise eine Artikelserie zum Thema „Bessere Reisefotografie“ geschrieben, aus der nun auch ein E-Book entsteht.

Natürlich berichte ich auch von meinen Reisen. Ich konzentriere mich jedoch auf den fotografischen Teil meiner Reisen. Ich denke es gibt schon genug ausgezeichnete Quellen zum Thema Reisen. Aktuell brenne ich sehr für Island, schiele jedoch auch schon auf andere Länder. Dazu gleich mehr.

Mein neuestes Thema im Blog wird sich um die Landschaftsfotografie für ambitionierte Hobbyfotografen drehen. Neben meinen Bloginhalten biete ich Landschaftsfotografie Praxisworkshops an. Weitere Inhalte und Angebote sind geplant und werden bald veröffentlicht.

Du wirst hier ab und zu auch Beiträge aus anderen Bereichen der Fotografie sehen. Vor einer Weile habe ich beispielsweise von meinen ersten Erfahrungen in der Hochzeitsfotografie berichtet. Auch wenn die Landschafts- und Reisefotografie meine absoluten Lieblingsgenres sind, fotografiere ich auch in anderen bereichen. Wenn ich denke, dass meine Leser von meinen Erfahrungen profitieren könntent, dann schreibe ich darüber.

Die drei Beiträge in anderen Fotografie-Blogs, die mich im letzten Jahr am meisten inspiriert haben, sind …

Die größte Inspiration habe ich nicht durch Artikel, sondern meine Reisen bekommen. Nicht nur durch das, was ich gesehen habe, sondern auch die Menschen, die ich dabei kennen lernen durfte. Hier soll es jedoch um ein paar Fotografie-Blog-Artikel gehen.

Ich lese sehr viel auf Englisch, daher sind die drei folgenden Beiträge ebenfalls auf Englisch.

Inspiriert hat mich so einiges im letzten Jahr. Ich lese fast jeden Tag so viele Artikel, dass ich mich vermutlich gar nicht mehr klar an diejenigen erinnern kann, die mich am meisten inspiriert haben. Denn die Inspiration kommt bei mir selten auf einen Schlag. Meistens kommt sie langsam und unterbewusst. Wenn mehrere Artikel eine ähnliche Nachricht vermitteln oder mir die Inhalte eines Artikels so stark im Kopf geblieben sind, dass sie mich auf neue Ideen bringen oder ich die Welt beginne anders zu sehen.

The Creative Manifesto: 10 Thoughts that Changed Me as a Photographer

Dieser Artikel von Ben Sasso auf PetaPixel bringt ein paar sehr schöne Statements mit sich. Als ich die Grafiken mit den Aussagen in dem Artikel gesehen habe, war ich drauf und dran mir diese für die eigenen Wände zu drucken, wollte es dann aber lieber mit eigenen Fotos und eigenen, deutschsprachigen Sätzen probieren.

Wenn ich jetzt so an meine Wand schaue denke ich mir: Ups! Das hab ich wohl wieder vergessen. Wird Zeit das zu ändern!

Photographs Are Made With Light, Not Sensors And Tech

Auf DIY Photography traf Caleb Kerr meinen Nerv und schaffte mir damit ein Gegenargument für mein GAS (Gear-Acquisition-Syndrom – Das Verlangen ständig neue Ausrüstung haben zu müssen).

Seit dem treffe ich meine Kaufentscheidungen anders. Vor dem Kauf neuer Ausrüstungen schaue ich mir meine Fotos an und frage mich, was ich mit der gewünschten Ausrüstung hätte besser machen können.

Oft stelle ich dabei fest, dass es einfach keine passende Lichtsituation für die von mir gewünschte Aussage war. Eine neue Kamera oder ein anderes Objektiv hätten daran auch nichts geändert.

In der Praxis achte ich seit dem außerdem viel mehr auf die Lichtstimmung.

5 Advanced Techniques to Show Every Detail in Your Landscape Photos

Daniel Laans Artikel auf Fstoppers lese ich jedes Mal gerne. Dieser Artikel brachte mich dazu mich intensiver mit der Postproduktion zu beschäftigen. So fing ich an mich tiefgehender mit Photoshop zu beschäftigen.

Auch wenn sich meine Bearbeitung nach wie vor in Grenzen hält, verstehe ich nun besser wo die Grenzen meiner Kamera und meiner Bildbearbeitungssoftware liegen und wie mir andere Tools unter Umständen weiterhelfen können.

Weitere Inspirationen

Zum Abschluss dieser Frage möchte ich noch ein paar wenige Fotografen und Blogger erwähnen, die mich im letzten Jahr besonders stark inspiriert haben – unabhängig von einem bestimmten Artikel.

  • Thomas Heaton ist ein britischer Landschaftsfotograf. Seinen YouTube-Kanal kann ich wärmstens empfehlen. Tolle Blicke hinter die Kulissen und eine Inspiration für jeden Landschaftsfotografen.
  • Jenny und Sebastian von 22places durfte ich letztes Jahr bei einem Blogger-Essen im Rahmen der Photokina persönlich kennen lernen. Schon vorher und bei diesem Treffen haben Sie mich nicht nur motiviert mit meinem Blog am Ball zu bleiben. Sie haben mich mit ihrer Serie Heimatliebe ebenfalls dazu inspiriert meine eigene Artikelserie „Fotogenes Dreiländereck“ endlich weiterzuführen zu wollen.

Dieses fotografische Projekt möchte ich in den nächsten 12 Monaten realisieren:

Puh… da gibt es jede Menge. Ich würde gerne wieder eine längere Fotoreise machen. Ins Auge fasse ich wie oben angedeutet wieder Island, aber auch andere nördliche Länder. Sowohl die skandinavischen, als auch Kanada, Alaska oder Grönland finde ich sehr interessant. Wenn es mir jemand finanziert würde ich auch zu gerne in die Antarktis, glaube aber das wird in den nächsten 12 Monaten noch nichts. (Falls jemand Kontakte hat oder mir dabei helfen kann, gerne melden!)

Da mich auch die Vulkanwelt sehr interessiert steht auch Hawaii zur Auswahl.

In einem anderen Rahmen werde ich außerdem für etwas mehr als eine Woche im Oktober in Marokko sein. Dort werde ich sicherlich auch mit meiner Kamera viel unterwegs sein und das Land zum dritten Mal bereisen. Ich bin gespannt, wie sich meine Fotos seit dem letzten Mal verändert haben werden.

Ach ja… und Schottland steht auch auf der Liste… die Liste hat eigentlich kein Ende. Aber besser, als keine Liste zu haben, oder?

Ich plane natürlich nicht nur auf Reisen zu sein. Viele werden es kennen: In der Heimatregion interessante Motive zu finden fällt oft schwer. Nicht, weil es sie nicht gibt, sondern weil wir an sie gewöhnt sind und die schönen Motive nicht mehr sehen.

Daher möchte ich in den nächsten 12 Monaten auch meine Fotografie-Serie Fotogenes Dreiländereck wieder intensiver aufleben lassen. In dieser beschäftige ich mich damit meine Heimatregion – das Dreiländereck zwischen Deutschland, Belgien und der Niederlande – fotografisch wieder neu für mich zu entdecken.

Zu guter Letzt möchte ich auch ein Fotoprojekt angehen, welches sich um Tanz und Sport dreht. Da gibt es schon viele Ideen, aber noch keine konkreten Ausarbeitungen und es hat auch wenig mit Landschafts- und Reisefotografie zu tun.

Tritt aus dem Schatten: Stell dich vor!

Wie am Anfang gesagt führe diesen Blog, weil ich Spaß daran habe. Ich führe in allerdings nicht zur Selbstdarstellung.

Ich möchte anderen die Fotografie beibringen; dass du etwas davon hast. Das kann ich am besten, wenn ich dich ein wenig kenne.

Ich würde mich daher freuen, wenn du dich in einem Kommentar kurz vorstellst. Dafür kannst du dir die folgenden Fragen zur Hand nehmen oder frei schreiben.

  • Wie heißt du und wo kommst du her?
  • Was fotografierst du am liebsten?
  • Was sind deine zwei größten Fragen zur Fotografie?
  • Zeige mir gerne auch eines deiner Fotos oder verlinke auf deine Fotoseite.

Mir ist es wichtig meine LeserInnen zu kennen. Denn nur wenn ich weiß, wer du bist und was dich bewegt, kann ich Inhalte erstellen, die dich auch interessieren.

Der Beitrag ist wieder länger geworden, als geplant, jedoch finde ich sollte jeder damit einen guten Einblick in meinen Blog bekommen haben. Wenn dich das Thema interessiert, dann kannst du Mitglied meiner Mailliste werden und dir damit direkt mein erstes E-Book mit 20 Reisefotografie-Tipps und Hintergrundgeschichten meiner Fotos sichern.

Wenn dir dieser Beitrag und mein Blog gefällt, würde ich mich natürlich unglaublich freuen, wenn du ihn teilst.

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