Routinen helfen dir effizienter zu arbeiten. Da macht es Sinn gewisse Vorgänge, die du in der Fotografie immer wieder durchläufst zur Routine zu machen. Drei Beispiele und warum sie funktionieren.

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Erfolg ist kein Zufall - Ein Teil davon ist die Kunst sich den Kopf für die wichtigen Dinge frei zu halten.

Auch dieser Artikel ist wieder im Rahmen des BlogMomentum 2016 entstanden. Wenn du dir einmal vorgenommen hast Dinge regelmäßig zu machen, wirst du es festgestellt haben:

Sobald du aufhörst darüber nachzudenken, was du als nächstes tust, wird es viel einfacher.

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proBeispielsweise früh aufstehen: Mein Wecker klingelt in der Woche um 5.30. Unmenschlich, oder? Während das für mich am Anfang noch viel Kraft benötigte, wache ich inzwischen fast schon von alleine zu dieser Uhrzeit auf. Es macht mir nicht mehr Mühe als das Aufstehen am Wochenende auch und ist zur Routine geworden.

Gleiches gilt für bestimmte Vorgänge beim Fotografieren: Wenn du dir jedes Mal Gedanken darüber machen musst, wie du vor gehst, dann wird es anstrengend. Dein Gehirn muss arbeiten. Du verbrauchst mehr Energie, wirst schneller müde und gibst schneller auf. Die folgenden drei Routinen dienen als Beispiel für gute Routinen.

Feste Zeiten zum Fotografieren

Eines der besten Dinge, die du tun kannst um deine Kamera kennenzulernen und fotografisch sehen zu lernen ist es regelmäßig zu fotografieren. Wir sind oft aber so beschäftigt, dass wir wenig Zeit zum Fotografieren finden. Es fehlt uns aber nicht an Zeig. Uns fehlt es an Pflichtgefühl. Wir müssen heute nicht fotografieren. Das geht auch noch morgen!

Magst du Sonnenaufgänge? Wie wäre es denn damit dir die Routine anzugewöhnen jeden Morgen den Sonnenaufgang zu fotografieren? Wenn du nicht daran gewöhnt bist so früh aufzustehen, dann wird dir das am Anfang schwer fallen. Mit der Zeit fällt das Aufstehen allerdings leichter und auch deine Fotos werden mit sicherheit besser, weil du mehr fotografierst. Das ist es doch, was wir alle eigentlich wollen, oder? Mehr Zeit zum Fotografieren!

Eine Alternative wäre es dir einmal in der Woche an einem festen Tag eine feste Zeit zum Fotografieren zu reservieren. Das geht auch in anderen Genres als der Landschaftsfotografie. Machst du gerne Portraits? Wie wäre es dir dem Samstagnachmittag als feste Zeit für Fotoshootings frei zu halten?

Festes Vorgehen bei den Kameraeinstellungen

Eine der Dinge, die du vermutlich am häufigsten beim Fotografieren machst und die du am einfachsten zur Routine machen kannst sind die Kameraeinstellungen. Es sind immer die gleichen drei Werte, die du einstellen musst. Viele haben hier keine Routine; keine feste Reihenfolge in der sie diese Werte einstellen. Das mag sich trivial anhören, aber wenn du dir jedes Mal erst überlegen musst, mit welchem Wert du anfängst kostet das Zeit und mentale Kraft.

Etwas mehr ins Detail werde ich hier mit dem 3-Punkte-Leitfaden im nächsten Newsletter gehen. Dieser kommt ab sofort übrigens immer am 3. Samstag im Monat.

Fotos sichern

Ein weiterer dieser Vorgänge, die viele unglaublich mühselig und kompliziert finden. Klar musst du dir erstmal eine Backupstrategie aussuchen und diese einrichten. Danach ist jedoch alles ganz einfach. Für viele leider nicht! Immer muss man dran denken die Fotos auch wirklich zu sichern. Wichtig ist nur, dass du es dir zur Routine machst deine Fotos nach dem Fotografieren direkt von der Speicherkarte auf den Computer zu sichern. Am Anfang fällt es noch schwer jedes Mal daran zu denken. Mit der Zeit machst du es dann wie selbstverständlich.

Fazit

Solltest du jetzt alle möglichen Routinen sofort umsetzen? Sicher nicht, denn am Anfang kann es anstrengend sein eine neue Routine zu etablieren. Wenn du versuchst auf einen Schlag an allen Ecken etwas zu verändern, wirst du das nicht lange durchziehen. Fang mit einer Routine an.

Wenn du anfängst dir bestimmte Vorgänge zur Routine zu machen, dann musst du viel weniger über sie nachdenken. Das macht den Kopf frei für andere Dinge.

  • Das aufstehen fällt dir morgens viel leichter, wenn du dich daran gewöhnt hast zu einer festen Zeit aufzustehen. Du bist dran gewöhnt, also stehst du auf.
  • Die Reihenfolge in der du deine Kameraeinstellungen vornimmst ist immer dieselbe. Dadurch ist der Kopf frei um dir Gedanken darum zu machen, was du mit den Einstellungen erreichen willst.
  • Deine Fotos sind sicher verwahrt. Die Sicherung geht viel schneller von der Hand. Am Anfang hast du vielleicht noch daneben gesessen und geschaut, ob alles funktioniert. Inzwischen kannst du parallel andere Dinge erledigen, die deinen Kopf beanspruchen. Zum Beispiel eine erste Bilderauswahl treffen. Dein Kopf ist frei davon an die Sicherung denken zu müssen.

Ich hoffe ich konnte dich ein wenig von der Idee von Routinen überzeugen. Das müssen nicht zwingend Dinge sein, die etwas mit deiner Fotografie zu tun haben. Wenn du sie als Routine etablierst machst du deinen Kopf frei für komplexere Aufgaben.

Was hältst du von Routinen?


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Welche Dinge hast du in deinem Alltag, die immer den gleichen Ablauf haben oder die du regelmäßig machen willst? Hast du eigene Routinen, die gut funktionieren und von denen du erzählen willst? Die Kommentare stehen dir dafür offen.

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