Weihnachten steht vor der Tür! Allen, die Weihnachten feiern, wünsche ich ein frohes Fest und hoffe ihr verbringt die Zeit mit Personen, die euch wichtig sind. Wer andere Feste in den nächsten Tagen feiert, denjenigen wünsche ich natürlich das Gleiche.

Für die unter euch, die an Weihnachten ein paar Erinnerungen in Form von Fotos sammeln wollen, habe ich hier ein paar schnelle Tipps und Anleitungen zur Weihnachtsfotografie herausgesucht. Ich hoffe damit könnt ihr zu dieser Jahreszeit noch ein wenig mehr aus euren Kameras heraus holen.

  1. Stellt eure Kamera auf Zeitautomatik und macht die Blende ganz auf (kleine Blendenzahl). Dadurch bekommt ihr einen wunderbar verschwommenen Hintergrund. Lichter – zum Beispiel Lichterketten oder Kerzen – im Hintergrund geben dem Bild dabei den richtigen Feinschliff.
  2. Dreht den ISO-Wert hoch. Die meisten Kameras kommen heute bis 800 oder 1600 wunderbar klar. Durch den hohen ISO-Wert könnt ihr kürzere Belichtungszeiten realisieren und damit der Tatsache entgegen wirken, dass es in den meisten Wohnungen wohl eher spärlich beleuchtet sein wird.
  3. Versucht verschiedene Weißabgleichseinstellungen. Der Weißabgleich sorgt eigentlich dafür, dass die Farben im Bild neutral wirken. Bei vielen verschiedenen Lichtquellen kann ein automatischer Weißabgleich schnell durcheinander kommen. Probiert verschiedene Voreinstellungen aus oder stellt den Wert manuell ein bis ihr einen Bildlook gefunden habt, der euch gefällt. Achtet darauf, dass ihr nicht zu sehr in eine warme – also rötliche – Bildstimmung abrutscht. Wenn ihr in einem RAW-Format fotografiert, dann könnt ihr den Weißabgleich auch problemlos hinterher anpassen.
  4. Verwendet keinen Blitz. Ein Blitz würde in den meisten Fällen nur die Stimmung des Lichts im Raum kaputt machen. Hier muss man schon ziemlich genau wissen, was man tut.
  5. Konzentriert euch mehr auf das Einfangen der Emotionen als auf eine perfekte Komposition. Klar ist ein guter Bildaufbau wichtig, aber meiner Meinung nach zu solchen Anlässen das Einfangen der Emotionen umso wichtiger.
  6. Legt die Kamera zur Seite und setzt euch zu euren Liebsten. Auch wenn es dir wichtig erscheinen mag alles festzuhalten: Die mit denen du feierst freuen sich bestimmt, wenn du auch mal hinter deiner Kamera hervor kommst und einfach den Moment mit ihnen gemeinsam genießt.

Wenn ihr nur mit einer Kompaktkamera arbeitet, dann probiert einfach mal alle Modi durch bis ihr einen Look gefunden habt, der euch gefällt. Ich könnte euch jetzt sagen, was mir am besten gefallen würde, aber das ist Geschmackssache. Am besten probiert ihr – egal mit welcher Kamera – ein wenig aus, bevor der große Trubel beginnt. Dadurch habt ihr keinen Stress, wenn alles beginnt.

Ich hoffe ihr bekommt so ein paar schöne Erinnerungen zusammen und könnt dennoch den Moment in vollen Zügen genießen.

 

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