Ende April und Anfang Mai war ich im Südwesten der vereinigten Staaten unterwegs. Meine bisher veröffentlichten Berichte könnt ihr über die oben stehende Route erreichen. Nachdem ich das Death Valley, Las Vegas, Valley of Fire, Hoover Dam und den Grand Canyon erkundet hatte, ging meine Reise weiter in Richtung Page. Das Monument Valley habe ich aus Zeitgründen ausgelassen. Nachdem ich den Horseshoe Bend noch am Tag meiner Ankunft, und am nächsten Tag den Upper Antelope Canyon besucht habe, ging meine Reise weiter in Richtung Bryce Canyon im Nordosten des Grand Canyons.

Ich bin morgens recht früh in Page losgefahren, denn ich wollte tagsüber in den Bryce Canyon und noch am selben Tag vor Sonnenuntergang im Zion National Parc ankommen. Die Fahrt von Page in den Bryce Canyon dauert knapp 2,5 bis 3 Stunden. Auch hier fährt man teilweise wieder über Scenic View Roads bei denen sich ein Zwischenstopp an den als “Scenic View” ausgewiesenen Stellen durchaus lohnt. So habe ich schon auf dem Weg in Richtung Bryce Canyon ein paar schöne Bilder machen können.

Auf meiner Rundreise fand ich es im Allgemeinen sehr beeindruckend, wie schnell sich das Landschaftsbild immer wieder verändert hat. In dieser Gegend ist Rot klar die dominierende Farbe, aber die Formen des Gesteins ändern sich von Stunde zu Stunde. Regelmäßig mal aus dem Fenster blicken und den langen Landstraßen nicht nur stumpf bis ans Ziel folgen lohnt sich.

Im Bryce Canyon habe ich als erstes das Visitor Center angesteuert und gefragt, wie und was ich mir an einem Tag am besten ansehen sollte. Da noch keine Shuttle Busse fuhren – diese Fahren ab Ende Mai / Anfang Juni – wurde mir empfohlen erst einmal bis zur Endstation im Park zu fahren und dann von oben anfangend alle Stationen abzufahren, die mich interessieren. Der Sinn den Park von oben abzufahren liegt unter anderem darin, dass die Parkplätze der einzelnen Aussichtspunkte auf der abwärts gelegenen Seite liegen. Angehalten habe ich an fast jedem Parkplatz oder jeder Stelle an der man halten konnte um zumindest mal einen Blick in die Umgebung zu werfen. Von der Straße aus lässt sich die Aussicht nämlich nicht immer erahnen.

Ein kurzes Anliegen…

An dieser Stelle möchte ich dich kurz auf etwas hinweisen, dass mir persönlich sehr am Herzen liegt.

Während meiner Weltreise habe ich auch drei Monate auf Island verbracht. In dieser Zeit hat mich dieses Land so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich mich besonders freue, nun einen Fotoworkshop auf Island anbieten zu können. Im Januar 2020 ist es endlich so weit.

Wir werden 9 Tage lang den Süden der Insel erkunden und uns dabei fotografisch so richtig ausleben. Von Nordlichtern bis Eishöhlen bekommen die Teilnehmer alles geboten, was mich an Island so sehr begeistert.

Solltest du dich für die Fotoreise interessieren, klicke auf das oben stehende Bild oder gehe direkt zur Islandreise auf der Seite meines Partners 28peaks und du erhältst alle weiteren Informationen.

… und weiter gehts.

Im Bryce Cynon kann man viele kurze oder lange Wanderwege gehen. So kommt man laut Visitor Center zum Beispiel in gut 3-4 Stunden vom Sunset Point zum Sunrise Point und parallel zur Straße wieder zurück zum Sunset Point. Da ich jedoch am liebsten noch vor Sonnenuntergang im Zion National Parc ankommen wollte, habe ich mir wieder den Fußmarsch gespart. Die fehlende Zeit für Wanderungen war eines der Dinge, für die ich mir auf einer nächsten Reise nach Amerika definitiv mehr Zeit lassen würde, wie ich im Zion National Parc die Tage darauf auch nochmal feststellen sollte.

Nach gut 4 bis 5 Stunden war ich wieder am Visitor Center und habe am Parkausgang noch einen kleinen Abstecher in den Fairytale Canyon gemacht und am späten Nachmittag die Weiterreise zu meiner letzten und besten Station angetreten, dem Zion National Parc. Bleibt also dabei und folgt mir bei Twitter, Google+, Facebook oder Pinterest um keinen Bericht zu verpassen.

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