Ende April und Anfang Mai war ich im Südwesten der vereinigten Staaten unterwegs. Meine bisher veröffentlichten Berichte könnt ihr über die oben stehende Route erreichen. Die letzte Station meiner Reise war der Zion National Parc. Dieser hat mir auf meiner Reise von allen Stationen am besten gefallen.

Nachdem ich den Bryce Canyon hinter mir gelassen hatte, ging meine Reise einen Teil der Route die ich gekommen war zurück und weiter in Richtung Springdale. Dabei handelt es sich um einen kleinen Ort direkt außerhalb des Ost-Eingangs des Zion National Parcs. Ich kam pünktlich kurz vor Sonnenuntergang am Park an und musste diesen einmal von Westen nach Osten durchqueren um nach Springdale zu kommen. Kaum kommt man in die Nähe des West-Eingangs, ändert sich das Landschaftsbild rabiat. Nicht nur, dass die Straßen im gesamten Park rot sind, auch die Landschaft ist sagenhaft. Wieder prägt die Farbe Rot das Landschaftsbild, aber die Formen sind hier ganz andere.

Auf Empfehlung eines Arbeitskollegens habe ich einige Male am Straßenrand in einer Parkbucht angehalten um mich umzusehen. Noch vor der Fahrt durch den langen Tunnel am Westeingang traute ich meinen Augen kaum, denn die Sonne war gerade dabei unter zu gehen und warf ein unbeschreiblich schönes Licht auf die Berge. Mein erstes Gefühl entsprach der Entdeckung eines geheimen Landes. Ich war überwältigt! Zum Glück hielt ich noch an und machte ein paar Bilder, denn das Wetter am nächsten Tag sollte nicht ganz so sonnig sein.

Am nächsten Morgen stand ich früh auf und begab mich in den Park. In Springdale gibt es wieder kostenfreie Shuttlebusse zum Parkeingang und von dort einen weiteren Shuttlebus durch den Park. Es empfiehlt sich also auch hier das Auto stehen zu lassen, denn einige Bereiche sind zu dieser Jahreszeit mit dem Auto nicht erreichbar.

Ein kurzes Anliegen…

An dieser Stelle möchte ich dich kurz auf etwas hinweisen, dass mir persönlich sehr am Herzen liegt.

Während meiner Weltreise habe ich auch drei Monate auf Island verbracht. In dieser Zeit hat mich dieses Land so sehr in seinen Bann gezogen, dass ich mich besonders freue, nun einen Fotoworkshop auf Island anbieten zu können. Im Januar 2020 ist es endlich so weit.

Wir werden 9 Tage lang den Süden der Insel erkunden und uns dabei fotografisch so richtig ausleben. Von Nordlichtern bis Eishöhlen bekommen die Teilnehmer alles geboten, was mich an Island so sehr begeistert.

Solltest du dich für die Fotoreise interessieren, klicke auf das oben stehende Bild oder gehe direkt zur Islandreise auf der Seite meines Partners 28peaks und du erhältst alle weiteren Informationen.

… und weiter gehts.


Leider sah man schon, dass das Wetter an diesem Tag nicht allzu sonnig werden würde. Da ich nur diesen einen Tag hatte und mich auch vom Wetter nicht abbringen lassen wollte, habe ich mich aber dennoch in den Park begeben. Fotografisch gesehen ist regnerisches Wetter nicht zwingend schlechtes Wetter. Durch den bedeckten Himmel hat man weniger harte Kontraste und wenn dann doch mal die Wolkendecke aufbricht, ist die Lichtwirkung direkt sehr dramatisch. Darüber hinaus tragen Flüsse mehr Wasser mit sich, Grüntöne in Pflanzen wirken kräftiger und sonst nicht reflektierende Oberflächen bieten einem auf einmal wunderbare Elemente für die Bildgestaltung.

USA - Zion National Parc

Ich habe meine Tour am oberen Ende des Parks begonnen – dem Temple of Sinawava – und bin von Station zu Station wieder zurück zum Parkeingang gefahren. Vom Zion Lodge aus habe ich zwischendurch nochmal eine kurze Wanderung (etwa 1,5 Stunden hin und zurück) zu den Emerald Pools gemacht, denn die Möglichkeit Wasserfälle zu fotografieren wollte ich mir nicht entgehen lassen.

Ich würde empfehlen die Tour von unten und mit dem Einführungsfilm im Visitor Center anzufangen, denn dieser Film ist ein schöner Start für einen Ausflug in den Park. Ich habe ihn mir zum Abschluss angesehen und wär am liebsten nochmal durch den ganzen Park gelaufen, doch die Öffnungszeiten reichten dafür an diesem Tag nicht mehr aus.

Wer mehr Zeit hat, dem würde ich auch empfehlen den Narrow Walk zu machen oder die Wanderung hoch zu Angles Landing. Beim Narrow Walk handelt es sich um eine Wanderung durch das Flussbett des Virgin Rivers. Je höher man kommt, desto steiler werden die Schluchten in denen man geht. Zumindest auf den Bildern, die ich gesehen habe, sah das ganze sehr beeindruckend aus. Man sollte allerdings darauf achten, ob Blitzflutgefahr besteht und – wenn überhaupt – eine Kamera dabei haben, die auch damit klar kommt, wenn sie mal im Wasser landet. Wäre ich mehrere Tage hier gewesen, so wäre beides in meinem Programm gewesen und sollte ich nochmal die Gelegenheit bekommen den Zion National Parc zu besuchen, würde ich mir hier auch definitiv viel mehr Zeit lassen. Da ich für die gesamte Tour nur eine Woche hatte, war das dieses Mal leider nicht möglich.

Nach einem wunderschönen Tag bei schlechtem Wetter bin ich glücklich und zufrieden in meine Unterkunft zurück und habe mich am nächsten Morgen nach einem guten Frühstück – ich kann Meme’s in Springdale sehr empfehlen – dann wieder in Richtung Las Vegas zurück begeben. Nachdem ich sehr gut durchgekommen bin und auf Grund der Tatsache, dass sich Springdale und Las Vegas in verschiedenen Zeitzonen befinden, war ich sehr früh am Flughafen und hatte viel Zeit zu verbummeln, die ich nutzte um die Woche Revue passieren zu lassen.

Eigentlich endete meine Reise an dieser Stelle, ich habe jedoch noch auf ein Ereignis auf meinem Rückflug gehofft, von dem ich euch beim nächsten Mal noch erzählen will. Bleibt also dabei und folgt mir bei Twitter, Google+, Facebook oder Pinterest um keinen Bericht zu verpassen.

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